Wir über uns

Vorstand

Geschrieben von: Mamba

Der Vorstand des Feuerkreis Niklaus von Flüe nennt sich Bundesleitung.

Er setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

                  

 

 

 

 

Präsidentin Angela Zgraggen Präsident
Bundesmeister Marcel Krieg Bundesmeister
Geistlicher Betreuer Pfr. Michael Wimmer  
Bundesaktuar Joey Koller Aktuar
Bundeskassier Andreas Bühler  
Rüststelle Sonja Ott  
Bundesrittermeister Siegfried Pfiffner Bundesrittermeister
Informationsbeauftragter Stefan Maria Bolli Informationsbeauftragter
ein Mitglied des Beirates    
     





 

 

 

 

 

Unterstützen

Wir erhalten von der öffentlichen Hand keine Spenden, weshalb wir um jede noch so kleine Unterstützung sehr dankbar sind.

Falls Sie " Ja" sagen zu einem Beitrag für unseren Jugendbund, dann haben Sie folgende Varianten zur Auswahl:

  • Eine Einzahlung auf unser Postkonto Nr. 60-310829-4
  • Eine materielle Spende: Bitte nehmen Sie mit unserem Präsidenten Kontakt auf.

Als Dank würden wir Sie (oder Ihre Firma) gerne auf der Seite "Sponsoren" auflisten. Auf Wunsch senden wir Ihnen auch gerne eine Spendenbescheinigung.

Seit 1. 1. 2012 ist der FNF als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind in allen Kantonen entsprechend den kantonalen Richtlinien von den Steuern absetzbar. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Für Ihre allfällige Gabe möchten wir uns jetzt schon im Namen all unserer Kinder ganz herzlich bedanken.

 

Mit einem frohen „Gut Pfad“ grüsst Sie

Feuerkreis Niklaus von Flüe

Koedukation

Geschrieben von: Mamba

Warum ist der Feuerkreis nicht koedukativ?

Vor allem bei neuen Mitgliedern taucht diese Frage immer wieder auf. Für Baden-Powell, den Begründer des Pfafindertums, wären gemischte Gruppen von Buben und Mädchen einfach undenkbar gewesen. Warum?
Das Pfadfindertum hat die Kulturstufentheorie in sein Programm aufgenommen: Spiele mit Steinzeit-, Indianer-, Soldaten-, Seeräubercharakter spielen eine wichtige Rolle. "Es sieht so aus, als ob das Nachleben und vielleicht auch das Ausleben urtümlicher Verhaltensweisen den Heranwachsenden helfen würde, sich tätig und stufenweise an die komplizierten Gemeinschaftsformen der Gegenwart heranzuarbeiten", schreibt ein Pädagoge.

Die Koedukation:

Unter Koedukation werden gemischte Gruppen von Buben und Mädchen ganz allgemein verstanden.
Besonders in den Primarschulen hat sich die Koedukation bewährt und ist in Mitteleuropa ganz selbstverständlich geworden. Jedoch innerhalb des Pfadfindertums liegen gute Gründe vor bei den pfadfinderischen Aktionen die Koedukation abzulehnen.

Die Sauvagerie:

Dieser Begriff bedeutet etwa "das wilde Tun". Die Pädagogen Bourise und Sauer wenden sich in einem Artikel "Lasst die Jungen wieder Jungen sein" gegen das "Modeübel der Koedukation". In einer bestimmten Altersstufe behindern sich die verschiedenen Geschlechter in ihrer Entwicklung gegenseitig. "Aufgrund stammesgeschichtlicher Anpassungen würden sich die Jungen in einem Alter von etwa 11 bis 14 Jahren nach den ursprünglichen Formen eines Lebens nach Art der Wilden (=Sauvagerie) sehnen: Schlammschlachten, Höhlen bauen, Überfälle (...), Mutproben, (...) wüste Geländespiele als Ventile unausrottbarer Rauflust, das freiwillige Aufsuchen von Gefahren und Schmerzen - all das sind (...) uralte, tief verwurzelte Formen knabenhaften Lernens und Erlebens, (...)". Weiter schreiben die Autoren: "Es bedeutet eine jämmerliche Verarmung seiner bildsamsten Jahre, wenn man dem Jungen all diese Möglichkeiten durch die Vermischung mit den ganz anders gearteten Mädchen verwässert". Für die Mädchen wiederum würde die Sauvagerie der Buben eine unerträgliche Zumutung bedeuten, da sie häufig als Zielscheibe des Spottes dienen.
Auf die Buben bezogen jedoch meinen Bourise und Sauer: "Wer das Stadium der Sauvagerie in aktiver Weise durchlief, der wird für das Leben - sogar für das Leben in unserer Superzivilisation - besser gerüstet sein als der fernsehverseuchte, passive und verhätschelte Luxusknabe, der heute die Regel ist".

Das Pfadfindertum versucht die Tendenzen der Sauvagerie aufzugreifen und durch Spiele und geregelte Abenteuer, wo niemand zu Schaden kommen darf, in die richtigen Bahnen zu lenken. Dabei werden Fairness, gegenseitige Hilfsbereitschaft mit der Neigung verbunden Abenteuer zu bestehen und ein gemeinsames gutes Ziel zu erreichen.

Der Hl. Georg ist das dieser Stufe angemessene Ideal und der Kampf des Heiligen gegen den Drachen. Starke und aktive Menschen besiegen den inneren Drachen der Bequemlichkeit, damit sie fähiger sein können für den Dienst an Gott und den Mitmenschen.

Text: Dom

Sponsoren

Stiftungen:

Firmen:

  • Walker IT
    Walker IT unterstützt uns bei der Programmierung und dem Unterhalt unserer Website.

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Allen ein herzliches Vergelt's Gott!

 

Warum FNF?

Geschrieben von: Mamba
Warum wurde der Feuerkreis gegründet?

In der Schweiz entstanden schon vor dem 1. Weltkrieg Pfadfindergruppen. Während jedoch in anderen Ländern die katholischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder sich zu eigenen Bünden zusammenschlossen, konnte dies in der Schweiz nicht geschehen. Es bildete sich der konfessionell-neutrale Schweizerische Pfadfinderbund und der Bund Schweizerischer Pfadfinderinnen. Sie unterteilten sich in Kantonalverbände. Innerhalb dieser Pfadibünde waren die katholischen Pfadfinder zu einer losen Arbeitsgemeinschaft vereint. Diese Arbeitsgemeinschaft heisst Verband Katholischer Pfadfinder, ist jedoch kein eigenständiger Bund.

Als Alternative gründeten die Katholiken in der Folgezeit die Jungwacht für die Buben und den Blauring für die Mädchen. Diese beiden Jugendorganisationen verstanden sich jedoch nicht als pfadfinderisch. Sie erfuhren in der Schweiz eine weite Verbreitung und leisteten in der Jugendarbeit des katholischen Milieus Beachtliches. Die Gründung eines katholischen Pfadfinderbundes wurde somit als unnötig angesehen. Die Jungwacht entstand 1932 von Birsfelden (BL) ausgehend. Der Blauring hat seine Wurzeln in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg.

Als weitere nichtpfadfinderische Jugendorganisation wurde von den evangelischen Christen der Christliche Verein junger Menschen (CVJM) gegründet.

1988 schloss sich der Schweizerische Pfadfinderbund und der Bund Schweizerischer Pfadfinderinnen zur Pfadibewegung Schweiz zusammen. Im Gefolge der Fusion erfuhren die Pfadfindergesetze eine Verkürzung. Das Pfadfinderversprechen konnte nun auch ohne die Einbeziehung von Gott abgelegt werden. Da die katholischen Abteilungen der so neu gegründeten Pfadibewegung Schweiz unterstehen, sind sie auch davon erfasst.

Damals beschlossen einige Priester im Flüeli-Ranft (OW) unabhängig von der Pfadibewegung Schweiz und den Kantonalverbänden den Pfadfinderbund Niklaus von Flüe zu gründen. Bei der Neugründung wollte man bewusst das hohe Ideal des klassischen katholischen Pfadfindertums wieder aufgreifen. 1994 nannte sich der Bund wegen Konflikten mit der Pfadibewegung Schweiz in Feuerkreis Niklaus von Flüe um.

Unsere Pfadfindergesetze halten sich an den ursprünglichen Wortlaut. Sie entsprechen in etwa den Gesetzen der Union Internationale des Guides et Scouts d‘ Europe.

Wir halten uns beim Versprechen an die 3 klassischen Teile des katholischen Pfadfindertums:
a) Gott, der Kirche und dem Heimatland zu dienen,
b) jederzeit und allen Menschen zu helfen und
c) dem Pfadfindergesetz zu gehorchen.

Wir meinen, dass man am Inhalt und Wortlaut des Pfadfinderversprechens keine Abstriche machen darf. Aus all diesen Gründen riefen wir den Feuerkreis Niklaus von Flüe ins Leben.

Gemäss Baden-Powell, dem Gründer des Pfadfindertums, kann jemand nicht Pfadfinder werden, wenn er (sie) nicht an Gott glaubt. Daher ist es auch für uns und aus unserem Glaubensbewusstsein heraus unmöglich, das Versprechen ohne die Einbeziehung von Gott - als das Wichtigste - ablegen zu können.

Weil wir nicht in der Pfadibewegung Schweiz sind, werden wir gelegentlich als nicht richtige Pfadfinderinnen und Pfadfinder betrachtet.

Ob man Pfadfinder ist oder nicht hängt aber nicht von der Mitgliedschaft in diesem oder jenem Verband ab, sondern ob die allgemeinen 6 Kennzeichen des Pfadfindertums von einem Bund erfüllt werden.

Diese 6 Merkmale sind:

  • Kleine Gruppen
  • Aufenthalt in der freien Natur
  • Pfadfinderexamen (z.B. 1., 2., 3. Grad)
  • Pfadfindergesetz
  • Pfadfinderversprechen
  • Wahlspruch

Die 3 ersten Punkte zählen wir zu den materiellen Merkmalen, die 3 letzten Punkte zu den geistig-ideellen Merkmalen. Wenn eine Organisation diese Kennzeichen hat, handelt es sich um eine Pfadfinderorganisation. Der Feuerkreis Niklaus von Flüe erfüllt diese Kriterien.

Was uns noch unterscheidet:

  • Die Leiterinnen und Leiter tragen die gleiche Kluft wie die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendliche (nicht rot oder grün). Alle die das Pfadfinderversprechen abgelegt haben bilden eine Gemeinschaft.
  • Unsere Abzeichen und Symbole sind bei den Mädchen gleich, wie bei den Buben. Das Kleeblatt für die Mädchen kennen wir nicht.
  • Das religiöse Leben spielt eine zentrale Rolle, weil unser kleiner Bund katholisch ausgerichtet ist.
  • Wir haben keine gemischten Gruppen von Buben und Mädchen. Warum? In geschlechtlich gemischten Gruppen und Lagern übernehmen meistens die Buben die Führung. Die Mädchen kommen dabei zu kurz. Die Interessen von Buben und Mädchen sind teilweise verschieden. Dies soll jedoch die Mädchen- und Bubenpfadi nicht hindern, bestimmte Anlässe gemeinsam durchzuführen z.B. Elternabende, Weihnachtsfeiern, Theater etc.
  • Unsere Altersstufeneinteilung entspricht dem klassischen System Baden-Powells: Wölfe bis ca. 12 Jahren; Späher (Pfadfinder) bis 16 Jahren; Ranger und Ritter (Rover). Zwischenstufen kennen wir nicht. Würde man beispielsweise eine Zwischenstufe einschalten bei den 10-12 Jährigen (Jungpfadfinder), dann hätte die Wolfsstufe keine ältere Wölfe mehr, die Vorbild und Hilfe sein könnten, etwa als Leitwolf.

All diese Kostbarkeiten dürfen uns jedoch nicht dazu veranlassen uns als bessere Pfadfinder zu fühlen als andere. Auch muss unsere Freundschaft alle anderen Pfadfinder umfassen, und auch die Buben und Mädchen von Jungwacht und Blauring.